Wohnort
Der Wohnort spielt eine zentrale Rolle bei der Entscheidung für ein Studium. Wer bereits in einer Stadt mit einer Universität lebt, kann Umzugskosten und die meist höheren Mietkosten in typischen Studentenstädten vermeiden. Für viele ist das Studieren im Heimatort attraktiv, da sie auf ein bestehendes soziales Netzwerk und familiäre Unterstützung zurückgreifen können. Wer jedoch bereit ist, für das Studium umzuziehen, hat die Chance, neue Erfahrungen zu sammeln, andere Städte kennenzulernen und eventuell ein passenderes Studienangebot zu finden. Die Wahl des Wohnorts beeinflusst auch die Lebenshaltungskosten und die Verfügbarkeit von Wohnraum.
Familiäre Verpflichtungen
Studierende mit familiären Verpflichtungen, wie der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen, müssen diese Aspekte in ihre Studienentscheidung mit einbeziehen. Viele Hochschulen bieten spezielle Programme und Beratungsstellen für Studenten an, die familiäre Pflichten haben. Die Möglichkeit, das Studium in Teilzeit oder berufsbegleitend zu absolvieren, kann eine sinnvolle Option für Personen mit familiären Verpflichtungen darstellen. Auch die Nähe zu Verwandten und Freunden, die Unterstützung bieten können, sollte bei der Wahl des Studienortes bedacht werden.
Vereinbarkeit mit einem Nebenjob
Viele Studenten in Deutschland sind auf einen Nebenjob angewiesen, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Die Vereinbarkeit von Studium und Nebenjob ist daher ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des Studiengangs und -orts. Studiengänge mit flexibleren Stundenplänen oder einer geringen Präsenzpflicht lassen sich besser mit einem Nebenjob kombinieren. Universitäten in Großstädten bieten oft mehr Möglichkeiten für studentische Jobs, wohingegen kleinere Universitäten möglicherweise weniger Jobangebote bieten, aber durch niedrigere Lebenshaltungskosten punkten.